Kurze Antworten auf die Fragen, die vor dem Kauf und im Alltag am häufigsten aufkommen – nach Themenbereich sortiert.
Windfest wird ein Aschenbecher durch einen Deckel oder durch ausreichend Eigengewicht und eine geschlossene, tiefe Form. Die drei Sturmaschenbecher im Vergleich, für die ein Gewicht vorliegt, wiegen 320 bis 380 g und schließen oben ab. Offene Schalen aus Glas oder Keramik bleiben zwar stehen, die Asche fliegt aber heraus.
Auf dem Tisch reichen 13 bis 14 cm Durchmesser für zwei bis vier Personen. Draußen zählt das Fassungsvermögen mehr als die Fläche: Ein Modell mit Deckel nimmt laut Hersteller über 100 Zigarettenstummel auf. Für eine Raucherzone vor der Tür sind Standmodelle mit mehreren Litern die passende Größe.
Nicht zwingend, aber am einfachsten. Der Deckel hält die Asche bei Wind im Behälter und schützt den Inhalt vor Regen. Er entzieht der Glut außerdem die Luft, ein Brandschutz ist er deshalb aber nicht. Ohne Deckel braucht es stattdessen ein ausreichend schweres, geschlossenes Modell und einen windgeschützten Platz.
Die Preise unterscheiden sich vor allem nach Bauform und Material; die aktuelle Übersicht mit allen Preisen steht in unserem Vergleich. Günstig sind meist solide Sturmaschenbecher aus Edelstahl oder glasierter Keramik mit Deckel. Mehr zahlen Sie für Wandmodelle, große Standaschenbecher und Markenware aus Edelstahl.
Für draußen ist rostfreier Edelstahl die sicherste Wahl, danach glasierte Keramik. Beide vertragen Regen und lassen sich abspülen. Lackierter oder beschichteter Stahl kann Roststellen ansetzen – beim höhenverstellbaren Standmodell mit Klappdeckel im Vergleich berichten mehrere Rezensionen genau davon, das andere Standmodell bleibt laut Rezension bislang rostfrei. Glas und Dolomit sind bruchempfindlich bei einem Sturz.
Edelstahl und glasierte Keramik können draußen bleiben, wenn Sie den Behälter vorher leeren. Nasse Asche setzt sich fest und lässt sich im Frühjahr kaum noch lösen. Bei lackiertem Stahl ist ein trockener Platz besser: Feuchtigkeit über Wochen ist die häufigste Ursache für Roststellen.
Rostfreier Edelstahl hält Regen in der Regel aus. Trotzdem berichten Rezensionen zu zwei Modellen im Vergleich von Roststellen: nach einer Woche bei einem lackierten Stahlgestell, nach rund sechs Monaten bei einem Wandaschenbecher aus Edelstahl. Achten Sie auf die Angabe „rostfrei“ und leeren Sie den Behälter nach längerem Regen aus.
Klopfen Sie die kalte Asche zuerst trocken aus, danach waschen Sie den Behälter mit warmem Wasser und Spülmittel. Angetrocknete Ränder lösen sich mit Natron oder Essigwasser und einer weichen Bürste. Am einfachsten sind Modelle ohne Mechanik: Dort gibt es keine Ritzen, in denen Rückstände hängen bleiben.
Nicht alle. Im Vergleich gibt der Hersteller es für das Glas-Set an; beim Wandaschenbecher mit Kippvorrichtung betrifft die Herstellerangabe nur den abnehmbaren Deckel, nicht den montierten Korpus. Für den Edelstahlaschenbecher von blomus bestätigen es mehrere Kundenrezensionen. Bei Modellen mit Mechanik fehlt die Angabe meist – dort spülen Sie besser von Hand, viele lassen sich dafür zerlegen.
Der Geruch sitzt im Teerfilm am Behälter, nicht in der Asche. Waschen Sie ihn mit heißem Wasser, Spülmittel und etwas Natron aus und trocknen Sie ihn danach ab. Ein dicht schließender Deckel hält den Geruch anschließend im Behälter – zwei Hersteller im Vergleich werben ausdrücklich damit.
Kalte Asche und Zigarettenstummel gehören in den Restmüll, nicht in den Bio- oder Papiermüll. Lassen Sie den Inhalt vorher mindestens einen Tag im geschlossenen Behälter auskühlen. Im Freien gehören Stummel weder in den Blumentopf noch in den Gully – sie verrotten dort nicht.
Ein Stummel glimmt oft noch einige Minuten nach, in loser Asche auch länger. Drücken Sie ihn deshalb aus oder legen Sie ihn in einen Behälter, dessen Deckel die Luft abschließt. Leeren Sie den Aschenbecher erst, wenn der Inhalt sicher kalt ist.
Vor der Tür sind Stand- und Wandaschenbecher üblich: Sie fassen viel, und ihre Größe oder feste Montage erschweren es, sie mitzunehmen – bei kleinen, leichten Standmodellen gilt das allerdings nicht. Im Vergleich reicht die Spanne vom kompakten Standmodell über das 30-Liter-Modell bis zum abschließbaren Wandaschenbecher. Auf dem Tisch im Innenbereich bewähren sich stapelbare Modelle ohne Mechanik, weil sie sich schnell wechseln und spülen lassen; am Tisch im Freien ist ein Deckelmodell die bessere Wahl gegen Wind.
Das hängt an Fläche und Andrang. Entscheidend ist, dass an jedem Platz, an dem Gäste stehen, ein Behälter in Reichweite steht. Wichtiger als die Zahl ist das Volumen: Ein Standmodell mit 30 Litern müssen Sie deutlich seltener leeren als mehrere Tischschalen. Wandmodelle sparen Platz, wo Wege frei bleiben müssen.
Meist fehlt schlicht ein Behälter in Reichweite. Stellen Sie einen Standaschenbecher an den Weg zum Eingang oder montieren Sie einen Wandaschenbecher neben die Tür. Abschließbare Modelle erschweren es zusätzlich, den Inhalt auszuschütten oder den Behälter mitzunehmen.